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Zahnzusatzversicherung



Die Zahnzusatzversicherung ist spätestens seit der jüngsten Gesundheitsreform für jeden gesetzlich Versicherten von immenser Bedeutung. Denn seit dem 01.01.2005 zahlt die gesetzliche Krankenkasse keine oder nur sehr stark verringerte Zuschüsse für Sonderbehandlungen beim Zahnarzt, Zahnersatz, Implantate oder Inlays.
In einigen Fällen ist es aber auch unvermeidlich und beim Gang zum Zahnarzt wird festgestellt, dass womöglich das gesamte Gebiss erneuert werden muss. Dann sind Kosten von mehreren Tausend Euro keine Seltenheit. Diese Kosten müssen aus eigener Tasche bezahlt werden, was in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit und Hartz IV aber wohl kaum möglich sein dürfte.
In all diesen Fällen lohnt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Auch wenn man bereits eine Krankenzusatzversicherung besitzt, sollte die Zahnzusatzversicherung zusätzlich abgeschlossen werden, um noch höhere Erstattungen zu erhalten.
Nachdem die Gesundheitsreform verabschiedet war, überschwemmte aber eine schier unendliche Zahl von Angeboten den Markt, sodass die Übersicht kaum noch gegeben ist. Deshalb lohnt sich ein genauer Vergleich zwischen den unterschiedlichen Angeboten zur Zahnzusatzversicherung. Die verschiedenen Angebote beinhalten dabei häufig enorme Leistungsunterschiede.
Die von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenen „eigenen“ Versicherungen, die in Zusammenarbeit mit dritten Unternehmen der Versicherungsbranche erarbeitet wurden, stellen sich dabei besonders häufig las Mogelpackungen heraus, weil sie nur geringe Leistungen bringen.
Ein gutes Angebot einer Zahnzusatzversicherung sollte deshalb mindestens 50% der Kosten übernehmen. Höhere Angebote sind erfreulich und sollten nach Möglichkeit mitgenommen werden.
Denn mittlerweile bieten viele Zahnzusatzversicherungen auch Erstattungssätze von mehr als 80 oder gar 90 % an. Weiterhin sollte die Zahnzusatzversicherung nicht ausschließlich zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten, sondern auch dann zahlen, wenn die gesetzliche Kasse keinen Anteil übernimmt.
Schließt man eine Zahnzusatzversicherung ab, muss man aber oft erst eine bestimmte Wartezeit erfüllen, bevor man diese auch in Anspruch nehmen kann. Je länger die Wartezeit bis zur ersten Inanspruchnahme, desto höher auch die Leistung, die erbracht wird. Nach einigen Jahren sollte die Leistung sogar unbegrenzt sein.
Auch dies sollte beim Abschluss einer solchen Versicherung unbedingt beachtet werden. Bei Implantaten sollte die Zahnzusatzversicherung ebenfalls die Kosten für den Knochenaufbau mit übernehmen. Wird diese Leistung nicht gewährt, so ist vom Abschluss abzuraten. Denn gerade der Knochenaufbau macht in der Praxis einen Großteil der anfallenden Kosten aus.
Will man eine Zahnzusatzversicherung für Kinder abschließen, so sollte man darauf achten, dass in dieser auch die kieferorthopädischen Leistungen mit versichert sind, die schnell einige Hundert oder auch Tausend Euro kosten können.
Weiterhin sollten die Fragen zum jetzigen Zustand der Zähne und ihrer Gesundheit einfach und klar formuliert werden. Andernfalls gibt man ungewollt eine falsche Antwort und die Versicherung leistet im Schadensfall evtl. nicht.
 
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