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Wohnungsrechtsschutz



Die Wohnungsrechtsschutz ist für Mieter wie für Vermieter gleichermaßen wichtig. My home is my castle – dieser Satz gilt leider nicht immer.
Immer häufiger werden Mieter aus ihren Wohnungen gekündigt, weil die Vermieter oftmals den Eigenbedarf vorschieben. In Wahrheit wollen sie die Wohnung jedoch einfach zu einem höheren Preis vermieten.
Da dies rechtlich sehr bedenklich ist, kommt es darüber häufig zu einem Rechtsstreit. Sowohl Mieter als auch Vermieter müssen dann für die Kosten von Anwalt und Gericht aufkommen. Damit sie sich vor diesem Risiko schützen können, sollte eine Wohnungsrechtsschutz abgeschlossen werden.
Die Wohnungsrechtsschutz kann man dabei in die Mieterrechtsschutz und die Vermieterrechtsschutz unterteilen. Sie gilt damit jeweils auch für Mieter oder Vermieter.
Für Mieter ist die Wohnungsrechtsschutz meist dann wichtig, wenn es um falsche Nebenkostenabrechnungen geht. Denn darüber kommt es besonders häufig zum Rechtsstreit.
Doch auch ungerechtfertigte Kündigungen oder Mieterhöhungen landen häufig vor Gericht. Für Vermieter dagegen stellt sich immer häufiger das Problem, dass sie es mit so genannten Mietnomaden zu tun bekommen. Diese wohnen die Wohnung ab, verlassen sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, meist in einem wüsten Zustand, der jeder Beschreibung spottet und haben vorher monatelang keine Miete gezahlt.
Der Vermieter wird diese Menschen nun auf Mietzahlung und Schadenersatz verklagen. Aber auch wenn die Miete nicht gezahlt wird, muss häufig eine Räumungsklage eingeleitet werden.
In all diesen Fällen springt die Wohnungsrechtsschutz ein. Diese sorgt dann dafür, dass der Anwalt, die Gerichts- und Zeugenkosten, notfalls auch die Kosten der Gegenseite bezahlt werden. Die Leistungszusage erfolgt wie bei allen anderen Rechtsschutzversicherungen auch, nur dann, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.
Dies wird durch die Versicherung oder auch einen Gutachter entschieden. Besteht die Aussicht nicht, so muss man seine Kosten selbst tragen. Deshalb sollte man vor der Klage anfragen, ob eine Kostenübernahme erfolgt oder nicht.
Grundsätzlich können die Wohnungsrechtsschutzversicherungen mit einer Laufzeit von einem oder fünf Jahren abgeschlossen werden.
Bei Fünfjahresverträgen räumen die Versicherer aber häufig Rabatte ein. Die Kündigung muss dann drei Monate vor Ablauf erfolgen.
Dies ist übrigens auch bei den Einjahresverträgen so. Erfolgt keine rechtzeitige Kündigung, so läuft der Vertrag automatisch für ein weiteres Jahr weiter.
 
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