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Verkehrsrechtsschutz



Kaum zu glauben, aber wahr. Aus einem kleinen Unfall wird schnell ein teurer Rechtsstreit. Die Kosten sind immens und können von vielen Menschen kaum getragen werden. Daher empfiehlt sich der Abschluss einer Verkehrsrechtsschutz dringend.
Diese springt ein und übernimmt die Kosten für den Anwalt, sofern nötig die Prozesskosten, die Gerichtskosten und auch Zeugengelder. Der Versicherungsnehmer ist dabei auch nicht nur als Autofahrer versichert, sondern ebenfalls als Fußgänger.
Im Schadensfall kann der Versicherungsnehmer selbst bei der Versicherung nachfragen, ob diese die Rechtsanwaltskosten übernimmt oder er kann dies direkt dem Anwalt überlassen. Grundsätzlich zahlt die Verkehrsrechtsschutzversicherung aber nur dann, wenn auch Aussicht auf Erfolg besteht.
Andernfalls wird die Leistungszusage nicht erteilt. Weiterhin springt die Verkehrsrechtsschutz nicht für Vergehen wie das falsche Parken ein. Auch bei vorsätzlichen Taten leistet die Versicherung nicht.
Die Beiträge für die Verkehrsrechtsschutz richten sich dabei nach den zu versichernden Kraftfahrzeugen sowie nach den vereinbarten Deckungssummen.
Als Faustregel gilt, je mehr Fahrzeuge versichert werden, desto höher werden auch die Beiträge liegen. Einsparungen können erzielt werden, indem man langfristige Verträge über fünf Jahre abschließt.
Die meisten Verkehrsrechtsschutzversicherungen laufen über ein bis fünf Jahre.
Die Fünfjahresverträge können dabei zum Ablauf mit Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist gekündigt werden. Die Einjahresverträge müssen ebenfalls drei Monate vor Ablauf gekündigt werden, andernfalls läuft der Vertrag automatisch ein weiteres Jahr.
Stirbt der Versicherungsnehmer während des Versicherungsjahres, so sind Partner und ggf. Kinder noch bis zur nächsten Beitragszahlung versichert. Zahlt der Partner den nächsten Beitrag, so wird er auch automatisch zum Versicherungsnehmer.
Besonders empfehlenswert ist der Abschluss eines Verkehrsrechtsschutzes, wenn man häufig mit dem Auto im Ausland unterwegs ist. Kommt es hier zu Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung oder zu Unfällen und daraus resultierenden Streitigkeiten, kann dies oft problematisch werden.
Durch die sprachlichen Barrieren kann oft keine konkrete Einigung erzielt werden, sodass die Einschaltung von Anwälten meist unumgänglich ist. Üblicherweise gilt der Verkehrsrechtsschutz sowieso innerhalb Europas einschließlich der Mittelmeerländer. So muss hier auch kein gesonderter Vertrag geschlossen werden.
 
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