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Risikolebensversicherung



Die Risikolebensversicherung stellt die ideale Lösung dar, wenn man Hinterbliebene vor dem finanziellen Aus schützen möchte. Sie ist dabei eine reine Hinterbliebenenversorgung. Das heißt, trotz jahrelanger Einzahlungen erhält man zum Ablauf der Versicherung kein Kapital ausgezahlt.
Dafür kann die Risikolebensversicherung mit den besonders niedrigen Beiträgen punkten. Diese liegen oft bei wenigen Euro, je nachdem wie hoch das Eintrittsalter der zu versichernden Person beim Abschluss liegt und wie hoch die jeweilige Leistung im Todesfall vereinbart wird.
Welche Höhe allerdings empfehlenswert ist, kann man pauschal nicht sagen. Soll die Lebensversicherung für den Haupternährer einer Familie abgeschlossen, so wird häufig das drei- bis fünffache seines Jahresgehalts vereinbart.
Will man dagegen ein Darlehen absichern, sei es im geschäftlichen oder im privaten Bereich, so wird sich die Höhe der Todesfallsumme wohl eher nach der Darlehenshöhe richten.
Es gibt bei der Risikolebensversicherung verschiedene Beteiligte. Der Versicherungsnehmer ist die Person, die den Vertrag abschließt. Das heißt, sie ist auch verpflichtet, die Beiträge an den Versicherer zu zahlen und stellt damit dessen Vertragspartner dar. Die versicherte Person ist die Person, deren Leben über die Risikolebensversicherung abgesichert wird.
Der Versicherungsnehmer und die versicherte Person können dabei unterschiedliche Personen sein. Der Bezugsberechtigte dagegen ist die Person, an welche die Todesfallsumme im Todesfall ausgezahlt wird. Besonders wichtig bei der Risikolebensversicherung ist, dass man den oder die Bezugsberechtigten genau festlegt, damit es im Todesfall nicht zu Streitigkeiten kommt.
Sollen mehrere Personen begünstigt sein, so müssen auch deren Anteile genau festgelegt werden. Wird kein Bezugsberechtigter eingesetzt, so geht die Leistung aus der Risikolebensversicherung ins Erbe über und wird anteilig auf die Erben verteilt.
Soll eine nachträgliche Erhöhung der Versicherungssumme erwirkt werden, ist dies nur in seltenen Fällen möglich. Wenn überhaupt ist eine Erhöhung der Todesfallsumme ohne eine erneute Gesundheitsprüfung meist zu bestimmten Anlässen, wie Heirat, Geburt eines Kindes o. ä. möglich.
Aber auch dann ist die Erhöhung auf ein bestimmtes Höchstmaß beschränkt. Wünscht man eine darüber hinaus gehende Erhöhung, so muss ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, der aber wiederum eine Gesundheitsprüfung verlangt. Diese kann natürlich über die Jahre ganz anders ausfallen, als beim ursprünglichen Vertrag. Durch das höhere Eintrittsalter wird sich auch der zu zahlende Beitrag deutlich erhöhen.
Die Kündigung einer Risikolebensversicherung ist dagegen in der Regel jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Wird eine monatliche Zahlung der Beiträge vereinbart, kann oft auch unterjährig gekündigt werden.
Dann gilt die Frist für die Kündigung jeweils zum Ende eines Ratenzahlungszeitraums. Frühestens ist diese jedoch nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres möglich.
 
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