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Arbeitsrechtsschutz



Der Arbeitsrechtsschutz ist heute wichtiger denn je. Denn immer mehr Arbeitgeber verhalten sich rechtswidrig und sprechen unberechtigte Kündigungen aus. Zugegeben im ersten Moment wird wohl niemand daran denken, seinen Arbeitgeber zu verklagen – schon allein aus Angst um den Arbeitsplatz. Doch kommt es zu einer ungerechtfertigten Kündigung, so kann die Arbeitsrechtsschutz doch helfen.
Denn wer eine solche Versicherung nicht hat, der traut sich oft auch nicht, eine Kündigungsschutzklage einzureichen. Die Chancen, dass man den Rechtsstreit gewinnt, kennt man im Voraus nur selten. Und dann die anfallenden Kosten für den Rechtsanwalt zu übernehmen, obwohl man gerade arbeitslos geworden ist und sich das Einkommen drastisch verringert hat, ist wohl nicht Jedermanns Sache.
In diesen Fällen springt der Arbeitsrechtsschutz ein. Hier wird für einen überschaubaren Betrag eine Versicherung abgeschlossen, die im Notfall zur Stelle ist. Ob der Arbeitgeber Probleme macht, wenn es um den Erziehungsurlaub oder die Anfrage auf Teilzeit geht, ob er das Zeugnis nach einer rechtmäßigen Kündigung nicht oder in einer falschen Form ausstellt, ob die Kündigung generell ungerechtfertigt ist, z. B. bei Nichteinhaltung des Sozialplans – egal welcher Fall vorliegt, alle begründen doch eine Klage gegen den Arbeitgeber.
Mit der Arbeitsrechtsschutz kann man diese getrost einreichen, denn sie übernimmt die Kosten für den Anwalt und alle weiteren im Prozess anfallenden Kosten.
Wer dagegen in der Gewerkschaft organisiert ist, benötigt häufig keine gesonderte Arbeitsrechtsschutz.
Denn im Gewerkschaftsbeitrag ist eine solche Absicherung meist bereits mit inbegriffen. Damit stellt die Gewerkschaft die günstigste Form der Arbeitsrechtsschutz dar. Denn hier beträgt der Beitrag meist nur 1 % des monatlichen Bruttoeinkommens.
Auch wenn man eine Beratung zu anderen Problemen benötigt, kann die Gewerkschaft oft helfen.
Möchte man sich aber dennoch mit einer Arbeitsrechtsschutz absichern, so sollte man die einzelnen Angebote gut miteinander vergleichen. Denn die Unterschiede in Preis und Leistung sind teils wirklich enorm.
In jedem Falle sollte eine kostenlose Rechtsberatung abgedeckt sein. Denn oftmals informiert man sich beim Anwalt und erhält die Aussage, dass eine Klage keinen Erfolg haben wird. Dann wird die Klage nicht eingereicht und für die Beratung muss gezahlt werden. Eine gute Arbeitsrechtsschutz sichert auch die Beratung mit ab.
 
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