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Geld sparen bei Umzügen

Ein Umzug kann meist ganz schön teuer werden. Speditionskosten, neue Möbel und die Renovierung gehen ziemlich ins Geld. Im Schnitt geben die Deutschen pro Umzug 5.600 Euro aus. Das muss nicht sein. Wer richtig plant und Steuern beachtet, kann viel sparen.

Wie man mit der richtigen Planung viel Geld spart

Um bei den Umzugskosten zu sparen, spielt ein Faktor eine große Rolle: Zeit. Wer frühzeitig organisiert und sich Kostenvoranschläge von Handwerkern und Speditionen einholt, hat mehr Ruhe, sich für das beste Angebot zu entscheiden. In Hektik und Stress neigen wir dazu, uns einfach bei der erstbesten Offerte festzulegen.

  • Fahrtkosten: Preise variieren stark bei den Fahrt- und Umzugsunternehmen. Es ist daher ratsam, auf Internetportalen die eigene Umzugsmenge zu schätzen und sich Angebote zukommen zu lassen. Wer nur wenig Transportgut hat, sollte nach Leerfahrten oder Beiladungen fragen. Bei einer Leerfahrt werden Ihre Möbel in einem Lkw transportiert, der seine Fracht schon abgeladen hat und sich auf dem Rückweg befindet. Bei Beiladungen nutzen Sie nicht komplett gefüllte Lieferungen, um Ihre Güter mittransportieren lassen zu können. Auch der Zeitpunkt des Umzugs muss geplant sein: Zum Monatswechsel sind die Kosten für Mietwagen und Spedition teurer, da hier die meisten umziehen. Lieber ein früheres oder späteres Datum wählen!
  • Maklergebühren: Auch bei den Maklergebühren lässt sich sparen. Das Beste ist hierbei natürlich auf einen Makler zu verzichten und sich Anzeigen für Immobilien von Privatleuten zu suchen, sich bei örtlichen Mietvereinen umzuhören oder in Wohnungsbaugesellschaften einzutreten. Manche Makler bieten Wohnungen auch provisionsfrei an oder feilschen um Preise. Achtung: Ist Ihr Wohnungsmakler gleichzeitig Vermieter, Verwalter oder Eigentümer, steht ihm keine Provision zu!
  • Entrümpeln: Ausmisten lohnt sich. Wer vor dem Umzug die Wohnung entrümpelt und sich von alten Sachen trennt, hat nicht so viel Umzugsgut, welches teuer transportiert werden muss. Besser noch: Wer seinen Hausrat auf dem Flohmarkt oder bei eBay anbietet, kann noch ein wenig Geld herausschlagen.

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  • Do It Yourself: Doch auch bei der Renovierung oder Handwerksarbeiten kann man sparen. Viele anfallende Arbeiten lassen sich selbst ohne besonderes Fachwissen erledigen. Material und Ratschläge erhält man im Baumarkt, ebenso wie die meisten Geräte zum Ausleihen. Schönheitsreparaturen sind im Übrigen nur bei einer entsprechenden Klausel im Mietvertrag anfällig. Vertragsklauseln, die das Renovieren beim Aus- oder Einzug vorsehen, sind ungültig.
  • Handwerker: Wer auf professionelle Hilfe nicht verzichten will und sich damit sicherer fühlt, sollte auf Job- und Handwerksauktions-Portalen suchen. Hier kann man die anfälligen Arbeiten einstellen, den Preis nennen, den man bereit ist, zu zahlen und zusehen wie sich Unternehmen oder Freiberufler unterbieten. Das niedrigste Gebot erhält den Auftrag. Hierbei darf die Qualität natürlich nicht zu kurz kommen. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass ein Gewerbeschein vorliegt und eine Gewährleistungspflicht gegeben ist, um sich bei Fehlern und Nachbesserungen Schadensersatz zu sichern.

Bild: © Jupiterimages/Creatas/Thinkstock

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