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Rentenfonds



Rentenfonds stellen eine weitere Form von Investmentfonds dar. Sie investieren vorrangig in relativ sichere Anlageformen, wie festverzinsliche Wertpapiere oder Anleihen. Dabei kann sich ein Fonds aber erst dann als Rentenfonds bezeichnen, wenn der größte Teil der angelegten Gelder in festverzinsliche Wertpapiere fließt.
Obwohl bisher die Rentenfonds als besonders sichere Geldanlage gehandelt wurden und demzufolge auch nur geringere Renditen versprachen, haben sie in den letzten Jahren doch durchschnittliche Renditen von etwa 7 % erwirtschaftet.
Insofern ist auch heute noch der Einstieg in Rentenfonds interessant. Allerdings eignen sich diese Fonds nicht für kurzfristige Geldanlagen. Durch den Ausgabeaufschlag, der direkt zu Beginn der Laufzeit anfällt, startet die Anlage im Rentenfonds erst einmal mit einem Verlust. Dieser muss erst durch die ersten Gewinne wieder ausgeglichen werden, bevor man in die Gewinnphase hinein gelangt.
Grundsätzlich kann man sich zwischen verschiedenen Rentenfonds entscheiden. Während die einen Fonds eher auf die Euro-Anleihen setzen, haben sich andere auf den US-Markt spezialisiert. Allerdings ist mit der Anlage in Fremdwährungen auch immer ein gewisses Währungsrisiko verbunden, das man keinesfalls außer Acht lassen sollte. Am sinnvollsten ist es, wenn die Währung steigt, während die Zinsen im Ausland sinken.
Denn in diesem Fall steigen auch die Renditen für die einzelnen Anleger. Die festverzinslichen Wertpapiere im Rentenfonds reagieren immer besonders auf starke Zinsschwankungen, sodass sinkende Zinsen hier nicht negativ sein müssen. Grundsätzlich können die festverzinslichen Wertpapiere im Rentenfonds durch Unternehmen oder auch den Staat ausgegeben werden. Die Fonds selbst erzielen ihre Erträge aus den jeweils zufließenden Zinsen aus diesen Wertpapieren. Zumeist beschränkt sich ein Rentenfonds dabei auf festverzinsliche Wertpapiere aus dem Inland oder aus dem Ausland.
Investiert er in Fremdwährungen, so wird sich der Rentenfonds dagegen meist auf eine spezielle Währung beschränken. Generell ist es aber wichtig, eine sinnvolle Streuung des Risikos zu erhalten, was nur dadurch möglich wird, dass der Rentenfonds auch einen Teil seiner Gelder in Aktien anlegt. Diese sind zwar mit einem höheren Risiko, aber dementsprechend auch mit höheren Renditechancen behaftet.
Wer sich für einen Rentenfonds entscheidet, sollte aber in jedem Fall vorher einen umfangreichen Vergleich der einzelnen Angebote durchführen. Hier kann man erkennen, wie sich die einzelnen Fonds innerhalb der letzten Jahre entwickelt haben und somit auch feststellen, welcher Fonds in der Vergangenheit am erfolgreichsten gearbeitet hat.
Zwar ist dies keine Garantie für künftige Erfolge, doch zumindest stellt es einen ersten Anhaltspunkt dar.
 
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