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Offene Immobilienfonds



Von einem offenen Immobilienfonds spricht man immer dann, wenn mehrere Immobilien durch die Fondsgesellschaft bewirtschaftet bzw. verwaltet werden. Zudem gibt es hier keine feste Anlagesumme, die vorgeschrieben wird. Das heißt, die angelegten Gelder können durch die einzelnen Anleger stetig erhöht werden.
So kann man auch mit monatlichen Ratenzahlungen in einen offenen Immobilienfonds einzahlen. Dabei sind Einzahlungen bzw. Erhöhungen häufig schon ab 50 Euro im Monat möglich.
Durch diese ständige Bewegung im Kapital kann der offene Immobilienfonds auch immer wieder neue Objekte erwerben. Zudem besteht durch die Vielzahl der Objekte die Möglichkeit evtl. auftretende Verluste eines Objekts mit den Gewinnen eines anderen wieder auszugleichen.
Insgesamt gesehen ergeben sich damit also bessere Renditechancen für die einzelnen Anleger bzw. das Risiko wird verringert.
Allerdings können bei offenen Immobilienfonds die Anleger auch jederzeit kündigen.
Um diese dann auszahlen zu können, muss auch immer eine entsprechende Bargeldreserve vorgehalten werden, was die Liquidität des Fonds doch beeinträchtigt.
Die meisten offenen Immobilienfonds werden heute als Kommanditgesellschaft geführt.
Die einzelnen Anleger stellen die Kommanditisten dar. Eine Verwaltungsgesellschaft übernimmt dabei dann alle organisatorischen Aufgaben, sodass auch hier keine Probleme auftreten sollten.
Ein Treuhänder verwaltet das Geld der einzelnen Kapitalanleger. Einmal jährlich sollte eine Gesellschafterversammlung stattfinden, in der den Kapitalanlegern mitgeteilt wird, wie sich der Fonds bisher entwickelt hat und welche Maßnahmen für die Zukunft geplant sind.
Weiterhin sollten die einzelnen Anleger auch eine Aufstellung über die Entwicklung ihrer Anlage erhalten, also wie viele Zinsen hier bereits angefallen sind usw.
Als Nachteil beim offenen Immobilienfonds sehen viele Menschen den Aspekt, dass die Gelder der Anleger sehr breit gestreut werden und man als Anleger nun auch nicht unbedingt den Überblick darüber hat, in welchen Objekten nun eigentlich das gesamte Geld steckt.
Man muss also bei offenen Immobilienfonds immer auf die Verwaltung bzw. das Management vertrauen, kann sich aber nur schwierig selbst davon überzeugen, dass die Gelder auch gut angelegt sind.
 
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