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Investmentfonds



Ein Jeder, der versucht sein Geld irgendwo anzulegen, wird sich Gedanken über die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten machen. Da gibt es Investmentfonds, Aktienfonds, Tagesgeldkonten und vieles mehr. Doch welche Anlage ist nun wirklich die Richtige?
Dies muss wohl jeder für sich selbst heraus finden. Generell kann man jedoch sagen, dass Fonds im Allgemeinen eine sinnvolle Alternative zu den konservativen Anlagemöglichkeiten.
Der Vorteil beim Fonds besteht darin, dass hier in mehrere Anlageobjekte investiert wird. So können die Verluste aus einer Anlage durch Gewinne aus einer anderen Anlage wieder ausgeglichen werden. Insgesamt bietet ein Fonds daher hohe Sicherheit, verbunden mit vergleichsweise guten Renditen.
Die meisten Investmentfonds innerhalb Deutschlands werden dabei als so genannte GmbH & Co. KG geführt. Die einzelnen Anleger werden damit dann Kommanditisten des Unternehmens. Das heißt, sie können sowohl am Gewinn, als auch am Verlust der jeweiligen Anlagen beteiligt werden.
Die Verluste werden den Kommanditisten allerdings maximal in Höhe ihrer Anlage zugewiesen. Darüber hinaus gehende Verluste können nicht geltend gemacht werden. Ebenso wenig besteht eine Nachschusspflicht für die Anleger. Allerdings ist es meist möglich einen weiteren Betrag anzulegen. Dies gilt jedoch nur für so genannte offene Investmentfonds.
Diese werden immer wieder in weitere Anlagen investieren und auch immer wieder neue Anleger aufnehmen. Der Vorteil dabei besteht darin, dass man nicht an bestimmte Objekte gebunden ist, die z. B. Verluste abwerfen.
Ein Nachteil ist aber auch, dass jeder Anleger im offenen Investmentfonds jederzeit seine Anlage kündigen kann.
Das heißt, hier muss immer eine recht hohe Bargeldreserve verbleiben, was wiederum den Bestand der liquiden Mittel bzw. der Mittel, die für Investitionen genutzt werden können, verringert.
Beim geschlossenen Investmentfonds hingegen wird nur eine bestimmte Anzahl an Anlegern aufgenommen. Sobald diese Anzahl bzw. auch der maximale Betrag für den Fonds erreicht ist, wird dieser geschlossen.
Es werden also keine weiteren Anleger mehr aufgenommen und auch keine nachträglichen Einzahlungen mehr angenommen. Auch können die Anleger ihre Anteile meist nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen kündigen. Der Vorteil liegt darin, dass somit auch keine großen Bargeldreserven aufgebaut werden müssen.
Außerdem wird hier nur in ein bestimmtes Objekt investiert, welches im Verkaufsprospekt allen Anlegern vorgestellt wurde.
 
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