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Berufshaftpflichtversicherung



Die Berufshaftpflichtversicherung stellt eine Haftpflichtversicherung für spezielle Berufe dar. Sie wird vor allen Dingen von Rechtsanwälten, Steuerberatern, Architekten oder Ärzten in Anspruch genommen und ist für einige Berufe sogar Pflicht.
Dabei ist die Berufshaftpflichtversicherung nicht mit der Betriebshaftpflichtversicherung zu verwechseln, denn diese schützt nur vor Personen- und Sachschäden, jedoch nicht vor Vermögensschäden. Die Berufshaftpflichtversicherung ist dagegen eine reine Vermögens-Versicherung, die nur vor Vermögensschäden schützt.
Dabei sichert sie die speziellen Risiken eines bestimmten Berufes ab. So wird z. B. ein Anwalt dafür haftbar gemacht, dass er seinen Mandanten falsch vertreten hat. Das heißt, der Mandant muss z. B. zu viel Unterhalt für Kinder und Ex-Partner zahlen, weil der Anwalt nicht alle Möglichkeiten des Rechtssystems ausgeschöpft hat.
In diesem Fall springt dann die Berufshaftpflichtversicherung ein und zahlt den Schadenersatz an den Mandanten. Gleiches gilt auch für Ärzte, die einen Kunstfehler begangen haben oder Steuerberater, die eine falsche Auskunft erteilt haben.
Besonders in den Bereichen, wo es um extrem schwierige und weitreichende Themen geht, also je spezieller und komplexer ein bestimmtes Berufsbild seinen Kunden gegenüber Auskünfte erteilen oder im Falle von Ärzten eine Behandlung durchführen muss, ist die Gefahr eines Fehler besonders groß. Denn auch die Spezialisten in ihrem Fachgebiet können sich einmal täuschen.

Würden sie nun die Schadenersatzansprüche von Patienten oder Mandanten aus eigener Tasche zahlen müssen, stünden sie häufig vor dem finanziellen Aus.
Deshalb sollten gerade die Vertreter dieser Berufe unbedingt eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen, um sich vor dem finanziellen Schaden zu schützen.
Die Berufshaftpflichtversicherung, die oft auch einfach Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung genannt wird, prüft im Falle eines Schadens dann durch fachlich spezialisierte Juristen, inwiefern ein Anspruch überhaupt besteht und falls der Anspruch gerechtfertigt ist, in welcher Höhe er entstanden ist.
Dabei werden unberechtigt angemeldete Ansprüche auf Kosten der Versicherung abgewehrt und bei tatsächlich entstandenen Ansprüchen werden diese durch die Berufshaftpflichtversicherung auch an den Begünstigten, in diesem Falle also dem Geschädigten, bezahlt. Eine evtl. notwendige Rechtsverteidigung und deren Kosten werden ebenfalls von der Versicherung übernommen.
 
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