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TagesgeldDie Höhe der Zinsen hängt aber auch immer von der jeweiligen Marktlage und dem Basiszinssatz ab, der von der EZB festgelegt wird. In der Regel liegt der Zinssatz für Tagesgeldkonten aber zwischen zwei und vier Prozent pro Jahr, wobei einige Angebote durchaus auch bis zu sechs Prozent erreichen können. Das Tagesgeld ist dabei, wie der Name schon sagt, eine Geldanlage, über die man jederzeit verfügen kann. Das Geld wird für einen unbestimmten Zeitraum auf dem Konto geparkt, kann aber jederzeit für die Zahlung von Anschaffungen o. ä. verwendet werden. Das heißt, beim Tagesgeld kommt man auch kurzfristig wieder an sein Geld heran. Dies ist insofern wichtig, als dass man bei einigen Anlagen, wie dem Sparbuch, kurzfristig nur über einen begrenzten Betrag verfügen kann, bei anderen Anlagen hingegen erst eine oft mehrere Monate andauernde Kündigungsfrist abwarten muss, bis man an sein Geld kommt. Neben der Höhe der Anlage zählt für die Errechnung des Zinssatzes für das Tagesgeld auch die aktuelle Entwicklung am Geldmarkt. Wenn die Geldmarktzinsen steigen, steigen auch die Zinsen für das Tagesgeld. Sinken diese, so wird auch das Tagesgeld entsprechend niedriger verzinst. Vergleicht man die Anlage auf dem Tagesgeldkonto und deren Verzinsung mit langfristigen Anlageformen, so wird man sicher schnell feststellen, dass der Zins deutlich geringer als z. B. bei Fonds ist. Andererseits besteht beim Tagesgeld aber auch kein Verlustrisiko, sodass die geringere Verzinsung dadurch wieder ausgegelichen wird. |
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